„Swiftbaden“ – Volt fordert kreatives Stadtmarketing rund um Swift-Hype im Museum Wiesbaden

Pressemitteilung, Wiesbaden, 11. November 2025

Wiesbaden im Scheinwerferlicht der Popkultur – das ist kein Wunschtraum, sondern Realität seit der Veröffentlichung von Taylor Swifts Musikvideo „The Fate of Ophelia“. Die Anfangsszene des Videos erinnert auffallend an das Gemälde Ophelia von Friedrich Heyser, das im Museum Wiesbaden hängt. Seitdem verzeichnet das Haus deutlich mehr Besucher*innen – darunter zahlreiche „Swifties“, Kunstinteressierte und internationale Gäste. Eine einmalige Chance für die Stadt, sich neu und kreativ zu positionieren.

Die Volt-Fraktion griff diese Entwicklung auf und brachte das Thema auf die Tagesordnung des Wirtschaftsausschusses am 11. November. Ihr Ziel: Die Stadt soll das vorhandene Interesse nutzen, um Wiesbaden mit einem frischen, digitalen und zielgruppengerechten Stadtmarketing stärker als attraktiven Kultur- und Tourismusstandort zu präsentieren.

Achim Sprengard, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, erklärt:

Das Museum hat hervorragend und schnell auf den unerwarteten Hype reagiert – mit gezielten Aktionen, die viele neue Menschen ins Haus gebracht haben. Aber nicht nur das Museum, sondern die ganze Stadt kann von dieser Dynamik profitieren. Stadtmarketing muss dort stattfinden, wo Menschen ihre Aufmerksamkeit hin richten – und genau das ist jetzt der Fall.

Im Antrag forderte Volt deshalb unter anderem, dass der Magistrat mit dem Museum Wiesbaden in Kontakt tritt, um die Auswirkungen des Hypes besser einschätzen zu können. Außerdem sollte die Stadt darlegen, ob und welche Maßnahmen im Stadt- und Standortmarketing bereits geplant oder in Umsetzung sind, um neue Zielgruppen anzusprechen – insbesondere internationale Gäste und jüngere Menschen. Digitale Formate, kreative Kommunikationsansätze und gezielte Angebote sollen helfen, Besucher*innen zum längeren Aufenthalt in Wiesbaden zu motivieren und die lokale Wirtschaft nachhaltig zu stärken.

Volt ist überzeugt: Wenn Kultur und Popkultur aktiv aufeinandertreffen, darf Wiesbaden nicht passiv bleiben. Es ist Zeit, die Welle zu reiten – mutig, modern und mit einer klaren Botschaft: Wiesbaden kann auch für junge Menschen attraktiv sein.