Wiesbaden bekommt Hackathon für offene Daten

Pressemitteilung Volt-Fraktion, 5. Februar 2026

Ausschuss stimmt Antrag zu

Der Ausschuss für Wirtschaft, Beschäftigung, Digitalisierung und Gesundheit hat am Dienstag einem gemeinsamen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke und Volt zugestimmt, mit dem neue Impulse für digitale Innovation und Bürgerbeteiligung in Wiesbaden gesetzt werden sollen. Kern des Antrags ist die Durchführung eines Open-Data-Hackathons, bei dem gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft konkrete digitale Lösungen für die Stadt entwickelt werden. Der Hackathon wird vom Dezernat für Smart City, Europa und Ordnung (Dezernat VII) ausgerichtet.

Offene Daten praktisch nutzbar machen – Datenstrategie beschlossen

Beim Open-Data-Hackathon sollen öffentlich zugängliche Daten der Stadt genutzt werden, um alltagstaugliche Anwendungen und neue Ideen zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht der konkrete Nutzen für die Menschen in Wiesbaden – etwa verständliche Informationen, bessere digitale Angebote oder neue Impulse für Wirtschaft und Stadtentwicklung.

Gleichzeitig hat der Ausschuss die neue Datenstrategie der Landeshauptstadt beschlossen. Sie legt erstmals fest, wie städtische Daten künftig systematisch erfasst und besser genutzt, geteilt und zugänglich gemacht werden sollen. Der Hackathon soll diese Strategie mit konkreten Beispielen erlebbar machen.

Aufbauend auf bisherigen Erfahrungen

Der Antrag knüpft an bestehende Projekte an. Seit 2021 wurden im Rahmen des Social and Sustainability Hub verschiedene Ideen- und Hackathon-Formate erprobt, 2025 folgte ein städtisch beauftragter Hackathon zu nachhaltigen Geschäftsmodellen. Mit dem Innovationsprozess „Public Next“ arbeiteten zudem Verwaltung, Kreativwirtschaft und Bürgerinnen und Bürger an nutzerfreundlicheren Verwaltungsangeboten.

Volt: Innovation braucht Beteiligung

Für Volt ist der Hackathon ein zentraler Schritt hin zu einer modernen Stadtentwicklung. Der wirtschafts- und digitalpolitische Sprecher der Volt-Fraktion, Achim Sprengard, erklärt: „Wiesbaden hat viel ausprobiert. Jetzt geht es darum, offene Daten so zu nutzen, dass sie im Alltag der Menschen ankommen. Ein Open-Data-Hackathon zeigt, wie Verwaltung, Stadtgesellschaft und Wirtschaft gemeinsam praxisnahe Lösungen entwickeln können. Denn Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts.“